Die Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit,
weil Rhythmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen.
Platon (427 - 347 v.Chr.)

Foto: Rüdiger Schall, Fotojournalist

Der Philharmonische Chor möchte auf die Konzerte und die musikalische Perspektive für die nächsten Jahre hinweisen. Der Chor freut sich stets über gute und motivierte neue Sängerinnen und Sänger mit Gesangserfahrung und Affinität zu Oratorien und geistlicher Musik.

Die Konzerttermine im Graf-Zeppelin-Haus sind bereits bis 2020 vorgemerkt.

 

2018

WIR FEIERN UNSER 150-JÄHRIGES JUBILÄUM
UND FREUEN UNS AUF EIN FESTJAHR
MIT SCHÖNEN KONZERTEN!

 

1. Jubiläumskonzert

St. Johannes-Baptist Friedrichshafen Ailingen
u.a. W.A. Mozart - Kantate "Davide Penitente" KV 469

KBO - Kammerphilharmonie Bodensee Oberschwaben
Musikalische Leitung: MD Joachim Trost

Die Kantate "Davide penitente", eine lose Zusammenstellung italienischer Bußtexte nach Art der Bußpsalmen, ist ein so genanntes Parodiewerk der großen c-Moll-Messe. Mozart hat daraus das Kyrie und Gloria verwendet und eine Tenor- und Sopranarie hinzugefügt.

 

Solisten

SOPRAN
Judith
Spiesser

Website
SOPRAN
Sabine
Winter

Website
TENOR
Christian
Zenker

Website

2. Jubiläumskonzert

Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen
Joseph Haydn - Die Schöpfung (HOB XXI:2)

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
Musikalische Leitung: MD Joachim Trost

Mit diesem Oratorium schuf Joseph Haydn Ende des 18. Jahrhunderts ein Werk, das weit über die Epoche der Wiener Klassik und den deutschen Sprachraum hinaus Modellcharakter für die Gattung des geistlichen Oratoriums besaß. Es thematisiert die Erschaffung der Welt, wie sie in der Genesis (1. Buch Mose) der Bibel erzählt wird.

 

Solisten

SOPRAN
Katja
Stuber

Website
TENOR
Tilman
Lichdi

Website
BASS
David
Steffens

Website

Graf-Zeppelin-Haus - Friedrichshafen

"PAULUS"
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Oratorium nach den Worten der Heiligen Schrift
für Soli, Chor und Orchester op. 36

Musikalische Leitung: MD Joachim Trost
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

 

Solisten

SOPRAN
Letizia Scherrer


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ALT
Martina Gmeinder

Biografie [448 KB]
Website
TENOR
Prof. Jörg Dürmüller

Biografie [48 KB]
Website
BASS
Markus Eiche


Biografie [2.484 KB]
Website

St. Verena - Kehlen - 17 Uhr

"Freuet euch im Herrn allezeit"
Geistliche Chormusik der Romantik

Mit Werken von Brahms, Dvořák, Mendelssohn, Rachmaninow, Rutter, Rathbone, Stanford, u.a.
Für Chor, Sopran und Orgel

Patrick Brugger, Orgel
Ruth Liebscher-Gerhard, Sopran
Musikalische Leitung: MD Joachim Trost

 

Solisten

SOPRAN
Letizia Scherrer


Biografie [245 KB]
MEZZOSOPRAN
Stefanie Irányi

Biografie [237 KB]
Homepage
TENOR
Tilman Lichdi

Biografie [70 KB]
Homepage
BASS
Yorck Felix Speer


Biografie [200 KB]
Homepage

St. Magnus Friedrichshafen-Fischbach - 18 Uhr

  • CORONATION ANTHEMS I, II, III (HWV 258-260) - Georg Friedrich Händel (1685-1759)
  • KRÖNUNGSMESSE (C-Dur, KV 317) - Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
  • EXSULTATE, JUBILATE (KV 165, KV6 158a) - Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Motette für Sopran und Orchester

Leitung: MD Joachim Trost

Kammerphilharmonie Bodensee Oberschwaben
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Solisten

SOPRAN
Jasmin Maria Hörner

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MEZZOSOPRAN
Martina Gmeinder

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Homepage
TENOR
Roman Payer

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BARITON
Martin Danes

Biografie [34 KB]
Homepage

 

Sonntag, 23. November 2014 – 17:00 Uhr
Graf-Zeppelin-Haus

„Das Lied von der Glocke“ op. 45
Max Bruch (1838-1920)

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

 

SOLISTEN

Programmheft

Mozart REQUIEM

St. Johannes Baptist Friedrichshafen-Ailingen

Requiem in d-Moll (KV 626)
~
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Cantique de Jean Racine, op. 11
~
Gabriel Fauré (1845-1924)
Eli, Eli!
~
Georgius Bárdos (1905-1991)
Ave Maria (Angelus Domini)
~
Franz Biebl (1906-2001)
Ave verum corpus - (KV 618)
~
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

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Solisten

Sabine Winter
SOPRAN
Regine Jurda
ALT
Johann Winzer
TENOR
Prof. Thomas Gropper
BASS

Solisten

Letizia Scherrer
SOPRAN
Stefanie Irányi
MEZZOSOPRAN
Markus Schäfer
TENOR
Konstantin Wolff
BASS

Stabat Mater op. 58
Antonín Dvořák

Dvořák fertigte zwischen Februar und Mai 1876 erste Skizzen zum Stabat Mater an, nahm die Komposition im September 1877 wieder auf und vollendete die Partitur am 13. November 1877. Auf Empfehlung von Johannes Brahms gab der Bonner Musikverleger Fritz Simrock das Werk als Dvořáks Opus 58 heraus – Dvořák selbst zählte das Stabat Mater ursprünglich als sein Opus 28.

Die Entstehung des Stabat Mater ist von mehreren Schicksalsschlägen in Dvořáks Leben gekennzeichnet. Am 19. Dezember 1875 starb seine Tochter Josefa zwei Tage nach der Geburt. Im August 1877 starben innerhalb weniger Tage seine elf Monate alte Tochter Ružena an einer Vergiftung und sein dreijähriger Sohn Otakar an Pocken und ließen Dvořák wie seine Frau kinderlos zurück. In der Trauer um seine Kinder nahm Dvořák die Arbeit am Stabat Mater, das die Gottesmutter Maria in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Christus besingt, wieder auf.

 

Konzertreise nach St.-Dié

Motettenkonzert in der Kathedrale

Höhepunkte geistlicher Chormusik
Chorkonzert mit Motettenkompositionen durch die Jahrhunderte
St. Nikolaus Friedrichshafen

I. Teil – Passion – Leiden Christi
Traditional, Were you there
G. Bárdos, Eli, Eli!
W.A. Mozart
, Ave verum
G. Fauré, Cantique de Jean Racine

Orgelsolo Nikolai Geršak
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Passacaglia c-moll BWV 582

II. Teil – Maria Mutter Gottes
A. Bruckner, Ave Maria
E. Grieg, Ave maris stella
M. Reger, Unser lieben Frauen Traum
F. Biebl, Ave Maria

Orgelsolo Nikolai Geršak
Marco Enrico Bossi (1861-1925) Ave Maria
Louis Vierne (1870-1937) Naïades

III. Teil – Auferstehung Lobpreis
F. Mendelssohn, Jauchzet dem Herrn
U. Sisask, Vulgata
F. Mendelssohn, Frohlocket ihr Völker

 

Neben seine großen Oratorienaufführungen präsentiert sich der Philharmonische Chor erstmals mit einem anspruchsvollen a cappella Programm. Mit dem gleichen Programm gastiert der Chor am 4. Mai 2013 in der Kathedrale von Friedrichshafens Partnerstadt Saint-Dié.

Thematisch bezieht sich das Programm für das Konzert "Höhepunkte geistlicher Chormusik" auf den Osterfestkreis. In verschiedenen Motetten durchmisst der Chor die Osterthematik von der Finsternis der Passion bis zum Licht der Auferstehung. Neben bekannten Werken von Mendelssohn, Bruckner, Fauré und Grieg hat der Philharmonische Chor auch moderne Vertonungen von Georgius Bárdos und Urmas Sisask in seinem Programm. In ihnen mischt sich die traditionelle Tonsprache mit modernen Lautmalereien, Glissandi und einem Spiel mit Klangsilben.

Nikolai Geršak

Ergänzt werden die Motetten durch Stücke aus Barock und Romantik von Kantor Nikolai Geršak an der Orgel.

Nikolai Geršak, wurde 1970 in Kirchheim/Teck geboren. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik in Rottenburg und Lübeck, wo er 2000 die A-Prüfung für katholische Kirchenmusik ablegte. Seine Lehrer waren Bernhard Marx, Wolfram Rehfeldt und Jürgen Essl.
Von 1995-1998 war er Kirchenmusiker in Langenargen und ging dort einer umfangreichen Tätigkeit als Organist, Chor- und Orchesterleiter nach. So initiierte er u.a. den Langenargener Orgelsommer und war Orgelsachverständiger im Dekanat Friedrichshafen. Seit Sommer 2000 ist er Kantor und Organist in St. Nikolaus/Friedrichshafen und leitet mehrere Chorgruppen, eine vielseitige Konzertreihe und die Internationale Orgelakademie Bodensee.

Als Dekanatskirchenmusiker obliegt ihm die Ausbildung und Betreuung der nebenamtlichen Kirchenmusiker des Dekanates Friedrichshafen. Daneben spielt er in verschiedenen Jazzformationen und dem New Jazzport Orchestra als Pianist und Organist (Hammond B3). Im Juli 2004 war Nikolai Geršak Finalist beim Internationalen Improvisationswettbewerb Haarlem. Als Organist spielt er Konzerte im In- und Ausland.

 
   
 
Hermann Suter *28.04.1870 †22.06.1926 war ein Schweizer Komponist und Chordirigent. Er war ein wichtiger Vertreter der Instrumental- und Chormusik im Deutschschweizer Raum an der Wende zum 20. Jahrhundert. Er war Schüler von Huber und später von Carl Reinecke in Leipzig. Nach einer Organistenstelle in Zürich (ab 1894) leitete er ab 1902 bis fast zu seinem Tod den Basler Gesangverein und die Liedertafel und dirigierte die Sinfoniekonzerte der Allgemeinen Musikgesellschaft. Für drei Jahre war er Direktor des Konservatoriums in Basel. 1913 ehrte ihn die Universität Basel mit der Ehrendoktorwürde. Stilistisch steht Suter weniger seinem Lehrer Hans Huber, sondern eher Johannes Brahms nahe. Als sein bedeutendstes Werk gilt das 1923 entstandene spätromantische Oratorium Le Laudi di San Francesco d’Assisi nach dem Sonnengesang des Franz von Assisi, das ihn erst international bekannt machte. 1924 wurde das Oratorium zum hundertjährigen Jubiläum des Basler Gesangvereins durch Suter uraufgeführt.

Das Werk Le Laudi di San Francesco d’Assisi op. 25 ist – gemäß seinem originalen Untertitel Cantico delle creature per coro, soli, voci di ragazzi, organo ed orchestra – für 4 Solostimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass), Chor, Kinderchor, Orgel und Orchester gesetzt. Die Aufführungsdauer beträgt etwa 70 Minuten.
Samstag, 31. März 2012 - 20.00 Uhr

St. Jodokus Kirche in Immenstaad am Bodensee
im Rahmen der “Konzertreihe Immenstaad”

Ola Gjeilo - Sunrise - Symphonic Mass
Gabriel Fauré - Requiem (Op. 48)

Solisten:
Ines Reinhardt, Sopran
Andreas Burkhart, Bariton